HISTORISCHES RATHAUS BERLIN-FRIEDRICHSHAGEN - EINES FÜR ALLE

Unsere Rathausuhr

Bald schlägt’s 12 – regel­mäßig

Wie steht es eigentlich um unsere alt­ehr­würdige, immerhin fast 120 Jahre alte Rat­hausuhr? Das fragen sich viele Fried­richs­ha­gener und es bewog etliche, sich am 9. Sep­tember, dem Tag des offenen Denkmals, zu einer der vier Füh­rungen anzu­melden, die der Rathaus-​Verein ange­boten hatte. Die Neugier war groß zu erfahren, wie es auf dem Dach des Rat­hauses und spe­ziell im Kabäu­schen der Turmuhr aus­sieht, so groß, dass sämt­liche Füh­rungen schnell aus­ge­bucht waren. Natürlich wollten die Teil­nehmer wissen, wann mit der Restau­rierung der Turmuhr begonnen wird – ein Interesse, dass sie mit vielen Bürgern teilen. Denn schon im Februar dieses Jahres war im Rahmen der Aus­stellung „Höchste Zeit“ erläutert worden, dass eine Gene­ral­über­holung des mecha­ni­schen Uhr­werks samt Zif­fern­blatt erfor­derlich und auch geplant ist. Doch das kostet viel Geld.

Um das öffent­liche Interesse wach­zu­halten, haben die Mit­glieder des Rathaus-​Vereins nun beschlossen, die Turmuhr künftig ein Mal monatlich, konkret an jedem 1. Mittwoch, schlagen zu lassen. Wenn Sie am 7.11.2018 gegen Mittag im Ort unterwegs sind, dann hören Sie doch Punkt 12 Uhr mal ganz auf­merksam hin: Es werden 12 Glo­cken­schläge ertönen! Viele Fried­richs­ha­gener ver­missen diesen ver­trauten Klang – zumindest tagsüber. Das äußerten sowohl Besucher der sehr erfolg­reichen Aus­stellung, aber auch Teil­nehmer der Turm­uhr­füh­rungen.

Und wie steht es nun mit der Finan­zierung der geplanten Restau­rie­rungs­vor­haben? Der Verein bemüht sich nicht erst seit Februar dieses Jahres um För­der­gelder, sammelt aber auch intensiv Spenden der Rat­haus­be­sucher – inzwi­schen sind immerhin 1.200 Euro im Spen­dentopf. Leider würde das nicht einmal für die Sanierung des Zif­fern­blattes aus­reichen, wie aus den Ange­boten der bereits ange­fragten Fach­firmen deutlich wurde. Von den finan­zi­ellen Mitteln aber hängt es auch ab, ob die Turmuhr als Ganzes restau­riert werden kann, wie es der Rathaus-​Verein anstrebt. Er will dazu einen Antrag auf För­derung bei der Lotto-​Stiftung stellen, wofür jedoch auch das Ein­bringen von Eigen­mitteln zur Co-​Finanzierung erwartet wird. Die Höhe des Eigen­an­teils liegt vor­aus­sichtlich bei 4.000 bis 5.000 Euro. Es muss somit fleißig weiter gesammelt werden. Dafür werden auch künftig immer wieder Füh­rungen ange­boten.

Spenden:
Bür­ger­Rathaus Fried­richs­hagen e.V.
IBAN: DE80 1005 0000 0190 6150 60.
Betreff: Namen und Adresse und „Für Rat­hausuhr“

Für Spenden ab 100 € stellen wir Zuwen­dungs­be­stä­ti­gungen aus. Dafür bitte unbe­dingt im Ver­wen­dungs­zweck der Über­weisung Ihren Namen und die kor­rekte Anschrift ver­merken. Bei klei­neren Beträgen ver­wenden Sie bitte den Bank-​/​Überweisungsbeleg zur steu­er­lichen Gel­tend­ma­chung.

Text: Kerstin Euchner, Bür­ger­Rathaus Fried­richs­hagen e.V.
Fotos: Sebastian Köpcke

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